Moderne Hypnose

From wiki.bunker.kiwi
Revision as of 01:48, 10 February 2021 by Gwen3364334843 (talk | contribs) (Created page with "<br> Die Hypnose dieser Personen war sicherlich deutlich profunder als diejenige, die bei den meisten nicht vorselektierten Subjekten "auf die Schnelle" etwa durch eine Blitzh...")
(diff) ← Older revision | Latest revision (diff) | Newer revision → (diff)
Jump to navigation Jump to search


Die Hypnose dieser Personen war sicherlich deutlich profunder als diejenige, die bei den meisten nicht vorselektierten Subjekten "auf die Schnelle" etwa durch eine Blitzhypnose zu erreichen wäre. Blitzhypnose. Das gilt natürlich umso mehr im vorliegenden Fall der Experimente von Coe et al., wo die Gruppe der Probanden aus tranceerfahrenen und hochsuggestiblen hypnotischen Subjekten bestand, die speziell darauf trainiert worden waren, auf einen posthypnotischen Auslöser hin zuverlässig in Trance zu gehen, und wo bereits ein Rapport zum Hypnotiseur etabliert war. Wenn nun aber selbst diese "tiefer hypnotisierten" Probanden von Coe und Kollegen die volle Kontrolle über sich selbst behielten, dann müssten auch die "weniger tief hypnotisierten" Subjekte nach einer vermeintlichen "(Blitz)hypnose ohne oder gegen den Willen" (i) entweder erst recht Herr über sich selbst bleiben; oder (ii), wenn doch nicht, so läge das nicht an der hypnotischen Suggestibilität. Ganz allgemein gilt nämlich vor allem, dass das Reagieren auf einen hypnotischen Trigger zwar als unwillkürlich, automatisch und sogar zwanghaft erlebt werden kann, dass es all dies jedoch tatsächlich objektiv nicht ist. Ein Bericht vom Hörensagen: Trotz der vielen Fragezeichen möchte ich auch dies wiedergeben: Ein mir nicht weiter bekannter Hypnotiseur behauptete im Internet, dass es ihm gelungen sei, unbekannte Personen durch eine Blitzinduktion in einen hypnotischen Zustand zu versetzen, in dem sie dann auch weitere Suggestionen ausführten.



Einzig Ihr Körper hat sich an den anhaltenden Muskeltonus gewöhnt und möchte diesen nun, trotz des fehlenden Widerstandes durch die Wand, weiterhin aufrechterhalten. Diesen ganz natürlichen Zustand hat jeder von uns schon mehrfach erlebt, ohne es zu wissen. Auf diesen posthypnotischen Auslöser hin geht er beispielsweise erneut "in Trance" - das ist der Fall, der uns hier natürlich interessiert. Ein Hypnotiseur schilderte im Internet glaubhaft Experimente folgender Art, die er mit vertrauten anderen Hypnotiseuren durchführte: Auf einen Trigger hin ging er zwar unwillkürlich in einen Trancezustand, konnte diesen aber sehr schnell und mühelos beenden. Zu bedenken ist außerdem auch hier wieder, dass dieser Versuch in einem sicheren Kontext und zusammen mit Hypnotiseuren stattfand, zu denen offenbar eine Vertrauensbeziehung besteht (der Hypnotiseur erwähnte, dass er und die anderen oft Experimente zusammen unternehmen). Soweit man überhaupt irgendetwas aus diesen teilweise unsicheren und vagen Einzelfallberichten schließen kann, wäre es vielleicht wieder, siau.co.uk dass auch eine "unfreiwillige" Hypnose durch einen posthypnotischen Auslöser von einer sicheren Situation und/oder dem Vertrauen zum Hypnotiseur abhängt; letztendlich also von einer wenigstens unterbewusst bestehenden Kooperationsbereitschaft.



„Ich bin schlecht" ist kein guter Ausgangspunkt für irgendetwas. „Ich erlaube mir mich wohl zu fühlen, jetzt oder später, wann immer es mir gut tut". Andererseits finden wir im Bereich der Showhypnose häufig Suggestionen, die in die Richtung gehen "Sie können sich an dieses oder jenes nicht mehr erinnern", oder "Sie können das Publikum nicht mehr sehen etc." Unsere persönliche Erfahrung, ist in bestimmten Bereichen insbesondere bei Menschen mit einer hohen Suggestibilität, mit gezielten Verneinungen sehr gut. Trigger "go to sleep" hin erneut in Trance zu gehen. Coe et al. trainierten diese hypnotisch guten Testpersonen darauf, auf den Trigger "go to sleep" hin erneut "in Trance zu gehen". Dennoch sind die Versuche von Coe et al. Der Grund dafür ist, dass die Probanden sich stets ausrechnen, dass unsichtbare Schutzmaßnehmen bestehen müssen, ganz egal wie "realistisch" die Versuche auch erscheinen mögen (siehe "Youngs Experiment"). In wieder einem anderen Bericht, über dessen Glaubwürdigkeit ich mir nicht sicher bin, der aber aufgrund seiner Details einigermaßen überzeugend klingt, ist von einem noch unerfahrenen Hypnotiseur die Rede, der mit einem Probanden, der sehr suggestibel ist, https://docs.google.com/document/d/1Rx0oxsGfeyYi9s0HOYYGLC5Ghmr4iofeZlwdlqoYkc8/edit?usp=sharing verschiedene Versuche unternahm; darunter ohne Absprache wohl auch einige, die zwar nicht gefährlich, für den Probanden jedoch unangenehm waren.



Er gewann nach seiner Schilderung diese Wette. Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Diese Bühnen- oder Showhypnose vermittelt aber leider das Bild der Hypnose als autoritäre Manipulationstechnik und erschwert dadurch die Anwendung in den medizinischen und psychologischen Praxen, die unter Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten als Hypnotherapie verbreitet ist, und etwa bei bestimmten Phobien, bei Schmerztherapien, Ängsten vor bestimmten Behandlungen oder bei der Rauchentwöhnung zum Einsatz kommt. Die mediale Omnipotenz hat einerseits Vorteile, da sich Menschen mit den Themenkomplexen "Persönlichkeitsentwicklung" und "Bewusstseinserweiterung" beschäftigen, die es normalerweise eher nicht täten und andererseits birgt es auch Nachteile und Gefahren, da ein sehr verschobenes Bild von der gesamten Thematik entsteht und die Erschaffung weiterer Hypnose-Mythen begünstigt. Vom Menschen in Quarantäne fällt zwangsläufig außenweltinduzierter Stress ab. Versuch noch vorsichtiger und geschickter vorgingen, gelang es ihnen, die weitaus meisten Probanden zu täuschen. Hier gelang nun die Täuschung der meisten Versuchspersonen - sie glaubten, dass es sich nicht um ein verstecktes Experiment handele, sondern dass sie wirklich beim Dealen mitmachen sollten.